PhilosophieInterview

Beratung mit Kompetenz. Kompetenz durch Wissen und Erfahrung.

Außergewöhnliche Ideen sind ein wesentlicher Schlüssel für Erfolg. Sie sind ein Unterscheidungsmerkmal und USP. Das gilt insbesondere für Hotellerie-, Gastronomie- und Tourismusunternehmen. Um gewinnbringende Ideen zu generieren, sind Marktkenntnis, Erfahrung und Weitsicht erforderlich.

Lösungen müssen individuell zugeschnitten sein, damit sie sich tatsächlich auszahlen. Mithilfe einer präzisen Analyse können neue Wege aufgezeigt werden, die das unternehmerische Profil schärfen. Operative Standards müssen evaluiert, etabliert und durch Qualitätsmanagement kontinuierlich gesichert werden. So wird es möglich, aus dem immer stärker werdenden globalen Wettbewerb hervorzutreten und sich mit Weitsicht zu positionieren.

The only source of knowledge is experience.

Albert Einstein

CK Hospitality Advisors verfügt mit Cornelia Kausch als Head of CK Hospitality Advisors und ihrem Partner Michael Theim über langjährige und umfassende Erfahrung in der Hotellerie und Gastronomie – sowohl national als auch international. In den vergangenen Jahren hat Cornelia Kausch sowohl exklusive 5-Sterne-Hotels geführt als auch große Hotelketten sowie Business-Hotels mit Conference- & Event-Schwerpunkten erfolgreich gemanagt, reorganisiert und am Markt neu positioniert.

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Dr. Michael Theim

Der Jurist Dr. Michael Theim war viele Jahre Mitglied der Geschäftsführung sowie in den Aufsichtsgremien renommierter Hotelgesellschaften wie etwa der Accor Deutschland GmbH, der Tochtergesellschaft des internationalen Hotelkonzerns Accor. Seit 1982 als Rechtsanwalt tätig, hat er als Berater von Immobiliengesellschaften und Privatinvestoren weitreichende Erfahrung bei der Entwicklung, Realisierung, Repositionierung und Finanzierung von Hotels und Hotelimmobilien – auch im europäischen Ausland – gewinnen können.

Cornelia Kausch, Head of CK Hospitality Advisors, kann auf über 30 Jahre Erfahrung im Bereich Hotellerie und Gastronomie zurückblicken. Sie weiß, wie die Hotellerie „tickt“ – als Kind von Hotelbesitzern lernte sie früh die Strukturen, Abläufe und Arbeitsweisen in diesem Dienstleistungsbereich detailliert kennen. Fundiertes Fachwissen hat die 50-Jährige schließlich an der Hotelmanagementschule in Lausanne und im Anschluss in großen internationalen Häusern erworben.

5 Fragen an Cornelia Kausch.

Welchen Herausforderungen muss sich ein modernes Hotel heute stellen?

 

Ich denke, es wird unterschiedliche Entwicklungen geben: das Luxusprodukt mit richtigen Zimmerschlüsseln, persönlich und mit präsenten Menschen für den Service, beim Check-in, am Info-Desk, vielleicht sogar mit Butler. Dann wird das Business-Hotel an Bedeutung gewinnen, mit modernem Design, aber reduziertem Service, wo schon heute Check-in oder Öffnen der Zimmertür per Smartphone möglich ist. Grundsätzlich, davon bin ich fest überzeugt, wird die Zukunft im Hotel weitgehend papierlos und die Herausforderung für unsere Branche wird sein, die gesamten Arbeitsprozesse neu zu deklinieren und an die Bedürfnisse der Gäste anzupassen. Denn der Gast ist Dreh- und Angelpunkt aller Aktivitäten im Hotel. Heute vielleicht mehr denn je. Nah am Gast sein, wahrnehmen, kommunizieren, agieren und präsent sein, darauf wird es ankommen.

Wandelt sich die Hotellandschaft aktuell, in welche Richtung entwickelt sie sich?

 

Trends in Europa: Weg von den Sternen, weg von den Hotelketten, weg von klassischen Buchungskanälen, hin zu den Online-Travel-Agents wie Booking oder Expedia. Hin zur Individualität. Gefragt sind spannende Konzepte und ehrliche Ware. Die Zeit der geschönten Hotelfotos ist vorbei.

Was zeichnet ein gutes Hotel in Ihren Augen aus?

 

Top-Innendesign, gastorientiert, tatsächliche Schaffung von Vorteilen und Nutzen für den Kunden. Das Hotel von morgen muss seine Zielgruppe genau kennen und das Hotel darauf ausrichten. Produkt und Service müssen für die Zielgruppe passen. Wenn der Gast und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen und wenn ein authentischer und ehrlicher Service geboten wird – das nenne ich gut. Gut auch im Sinne von erfolgreich, und darauf kommt es letztlich an.

Was war die bislang größte Herausforderung Ihrer Karriere?

 

Ganz generell: mit Kompetenz, klaren Strategien und Erfolg zu punkten. Und das in einer Männerdomäne. Von Beginn an habe ich viel gelernt und ich lerne auch heute täglich dazu. Ich weiß, was ich in meinem Berufsleben bereits alles geleistet habe, und ich bin stolz, dass ich auch heute mit unverzagtem Blick in den Spiegel schauen kann. Ich habe Erwartungen erfüllt und Ergebnisse erwirtschaftet. Das ist ein gutes Gefühl!

Auf welche Erfolge blicken Sie zurück?

 

Alle Abschnitte meiner beruflichen Tätigkeit hatten zur jeweiligen Zeit ihre absoluten Highlights: Ob es die Lancierung des ersten Dorint Boutique Hotels am Gendarmenmarkt war. Das ist das heutige Sofitel. Oder die strategische Ausrichtung des Dorint Schweizerhof mit dem InterContinental Berlin als dem angestrebten strategischen Partner der Zukunft. Die Repositionierung des Corinthia Grand Hotel Royals in Budapest oder das Hotel Berlin, Berlin, das ich für die Pandox Hotelgruppe auf die Erfolgsspur geführt und gehalten habe. Der Spannungsbogen meiner Aktivitäten war immer interessant und herausfordernd. Und die Menschen, denen ich begegnet bin, die einen Teil meines Weges mit mir gegangen sind: Das war und ist das, was einen Unterschied ausmacht.